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Ganz natürlich
wird der Bewegungsdrang gefördert, wodurch die Bein- und Rückenmuskulatur
gestärkt wird und die Bänder und Gelenke entspannt werden. Ihr
Kind erfährt eine gewisse Abhärtung, da durch den Kältereiz
die Durchblutung gefördert wird. Durch den erhöhten Energieverbrauch
(das Baby muss im Wasser mehr Wärme erzeugen) , steigen der Appetit
und das Schlafbedürfnis.
Das Babyschwimmen
beugt auch Haltungsschäden vor und fördert die richtige Atmung.
Übrigens: im 1. Lebensjahr verfügt Ihr Baby über den sogenannten
ATEMSCHUTZREFLEX. Dies bedeutet, dass die Atmung blockiert, sobald das
Kind untertaucht, Nase und Mund verschließen sich automatisch und
es kommt kein Wasser in die Lungen. Achtung! Kein Schutz vor Verschlucken!
Was spricht noch
fürs Babyschwimmen!
Der Kontakt zur Spielgruppe/Kursgruppe
wirkt sich günstig auf die kindliche Entfaltung aus. Die Eltern können
sich untereinander besser kennenlernen, Erfahrungen austauschen und sogar
Freundschaften knüpfen. Der Schwimmkurs wirkt sich also nicht nur
auf Ihr Baby positiv aus. Babyschwimmen ist zugleich auch eine Elternschule,
die Ihnen einen intensiven Zugang zu Ihrem Kind ermöglicht und Ihnen
Gelegenheit gibt, die gesamte Entwicklung Ihres Kindes zu fördern.
Haben Sie Geduld und entwickeln Sie keinen falschen Ehrgeiz - es geht
im Schwimmkurs nicht darum, richtig schwimmen zu lernen, sondern um die
Freude, sich im Wasser frei bewegen zu können.
Ziel des Babyschwimmkurses
ist das "SELBSTRETTEN". Die Zeit bis zum Erlernen des Selbstrettens
kann bis zu 50 Stunden dauern. Richtig schwimmen lernen Kinder erst zwischen
dem 4. und 5. Lebensjahr bzw. die Koordination zwischen Hände und
Beine. Babys schwimmen im "Hundepaddelstil" , sie krabbeln und
strampeln unter Wasser. Mit dem Babyschwimmkurs kann man bereits ab der
6. Lebenswoche beginnen, wobei anfangs mehr die Wassergewöhnung im
Vordergrund steht.
Zum Abschluss noch
ein Zitat aus einer Studie einer Kölner Professorin:
"Alle Wasserratten
entwickeln sich besser als Nichtschwimmerkinder. Sie passen sich rascher
veränderten Situationen an, sind leichter zu Leistungen zu motivieren,
können sich länger konzentrieren und absolvieren Intelligenztests
erfolgreicher.
Was brauchen Sie
zum Babyschwimmen?
· 1-2 Badehosen
oder festsitzende Unterhosen (keine Gummihosen)
· 1 großes Badetuch fürs Baby zum Einwickeln
· frische Wäsche zum Wechseln
· etwas zu Essen und zu Trinken (Babys werden nach dem anstrengenden
Schwimmen hungrig und durstig)
Was sollten Sie noch beachten!
· Oberstes
Gebot ist die Gesundheit des Babys
· Die Verantwortung für Ihr Baby tragen die Eltern
· Nur das machen, was dem Kind Freude macht - kein Leistungsdruck!
· Eltern sind die eigentlichen Schwimmlehrer des Kindes, sie kennen
das Kind am Besten, seine Gefühle, Reaktionen und die Belastbarkeit.
· Loben Sie Ihr Kind bei jedem kleinen Fortschritt - sehr wichtig!
· Reagieren Sie positiv auf das Schwimmen - das überträgt
sich auf Ihr Kind genauso wie Angst!
· Das Baby sollte ausgeschlafen sein
· Die letzte Mahlzeit vor dem Wasservergnügen sollte etwa
1 Stunde vorher beendet sein.
· Chlor kann die Kinderhaut und Augen reizen - daher nach dem Schwimmen
duschen oder Zuhause baden.
Wie können
Sie sich Zuhause vorbereiten?
· Gewöhnung
an die große Badewanne
· Gemeinsames Baden mit Mutter und Vater
· Langsames Absenken der Wassertemperatur
· Spielzeug für die Badewanne - kann auch ins Hallenbad mitgenommen
werden
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